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Frühjahrstagung des AK Soziale Dienstleistungen in der DeGEval (24. April 2015 in Wolfsburg)

Wirkungsanalysen sind eine zentrale Evaluationsaufgabe, aber auch eine große methodische Herausforderung, weil die Effekte oft klein sind, unterschiedliche Ursachen haben können und häufig nicht eindeutig auf bestimmte Maßnahmen zurückzuführen sind. Die Schwierigkeiten nehmen drastisch zu, wenn die zeitlichen und materiellen Ressourcen für die Erhebung und Analyse der Daten knapp sind. Auf Evaluationen trifft das fast immer zu. Was also tun, wenn es keine passende Skala für ein bestimmtes Phänomen gibt und eine aufwändige Skalenentwicklung nicht in Frage kommt? Oder wie soll man damit umgehen, wenn eine Randomisierung nicht machbar ist und der Datenschutz die Erhebung wichtiger Kontrollvariablen in einem quasiexperimentellen Design unmöglich macht? Wie kann man Ergebnisse z. B. durch die Erhebung qualitativer Daten absichern? Kann man mit qualitativen Interviews, Fokusgruppen und Gruppendiskussionen die Wirkungsfrage beantworten? Und wie lässt sich der Aufwand dabei in Grenzen halten? Geht das dann zu Lasten der methodischen Standards (oder auch der Evaluationsstandards)? Bis zu welchem Grad können oder müssen diese Standards eingehalten werden? Die Frühjahrstagung des AK Soziale Dienstleistungen bot eine Gelegenheit, diese und ähnliche Fragen zu diskutieren und gemeinsam über Lösungen nachzudenken.
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